Nastasia and Oksana the female founders of the association Kondor for physically disabled people

Man kann außergewöhnliche Dinge tun und eine Behinderung sollte dabei keine Einschränkung sein.


NASTASIA & OKSANA

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GRÜNDERINNEN VON ASSOCIATION KONDOR, FRANKREICH


Nastasia & Oksana zeigen Charme, gute Laune und Durchsetzungskraft. Zusätzlich zu dem Schwesternsein, teilt das Duo eine ziemlich ungewöhnliche Bindung, die sie näher brachte und ihr Leben für immer veränderte. Eines Tages im Jahr 2013 wurde Oksana (22 Jahre alt) Opfer einer seltenen Wirbelsäulenverletzung. Von einem auf den anderen Tag wurde sie tetraplegisch und konnte sich von der Hüfte abwärts nicht mehr bewegen zusätzlich weiterer motorischen Einschränkungen im Oberkörper.


Drei Jahre später, als Oksana ihre Reha beendete, vereinigten sich die Schwestern und gründeten die Association Kondor. Mit ihrer Organisation schaffen sie ein Bewusstsein über die Herausforderungen, mit denen Menschen mit körperlichen Behinderungen im täglichen Leben konfrontiert werden und teilen konkrete Informationen darüber, wie sie diese lösen können. Sie haben zudem einen Reiseblog entwickelt, in dem sie auf coole und zugängliche Museen, Geschäfte, Cafés und Bars in verschiedenen Städten Europas verweisen und ihre Abenteuer mit Bildern und Videos darstellen.



WAS WAREN DIE GRÖßTEN HERAUSFORDERUNGEN, MIT DENEN IHR KONFRONTIERT WORDEN SEID?


OKSANA: Nach meinem Schlaganfall fühlte ich mich verloren, wenn es darum ging, allgemeine Informationen darüber zu finden, wie man sich an sein neues Leben mit einem Rollstuhl anpassen kann. Deine Beziehung zum Lebensalltag stellt eine Herausforderung dar, vom Einkaufen bis hin zu deiner Wohnung, die komplett angepasst werden muss.


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Was ich wirklich vermisste, war das Gefühl, mich selbst körperlich zu übertreffen.

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IHR BEIDE HABT DIESE NEUE LEBENSSITUATION IN EINE STÄRKE UMGESETZT. WAS IST EURE MISSION?


OKSANA: Mit unserer Assoziation Kondor und unserem Reiseblog wollen wir Menschen mit körperlichen Behinderungen durch konkrete Ratschläge helfen und zeigen, dass man, unabhängig von seinem Zustand, mobil, glücklich und zufrieden sein kann. Wir wollen zeigen, dass sein Schicksalschlag dein Leben nicht bestimmt und außergewöhnliche Dinge noch immer getan werden können.


NASTASIA: Wir wollen Veränderungen auslösen. Manchmal muss den Menschen gezeigt werden, dass etwas möglich ist, wenn man daran glauben und sich danach richtet. Oksana war schon immer sehr aktiv und ihre neue Lebenssituation hat das nicht geändert. Der Austausch von ihren Erfahrungen auf unserem Blog und ihren sozialen Medien hilft, die Sichtweise der Menschen auf Behinderungen zu verändern und wird hoffentlich das Bewusstsein für mehr Einbeziehung wecken.


Nastasia founder of the association kondor to fight physical disability with her vegan backpack shopper in light blue

Nastasia trägt den Backpack Shopper in hellblau.Hol dir deine Tasche hier!

Persönliche Fragen


Nebenbei bemerkt...



OKSANA, DEIN INSTAGRAM IST VOLL VON TRAININGSBILDERN.....


OKSANA: In der Tat! Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir wieder überlegt habe Sport zu machen. Vor meinem Unfall war ich ständig am Tanzen. Was ich wirklich vermisste, war das Gefühl, mich selbst körperlich zu übertreffen. Ich begann mit Athletik und Crossfit, um Muskelmasse in meinem Oberkörper aufzubauen. Ich genieße die Geschwindigkeit und Anstrengung so sehr, dass ich mit dem Wettkampftraining angefangen habe.... und warum nicht bis zu den Paralympischen Spielen gehen? Wer weiß!  "


Oksana female founder of the French nonprofit kondor posing in her wheelchair

Im ersten Bild trägt Oksana die Mini Bag in schwarz. Hol dir deine Tasche hier!Hol dir deine Tasche hier!

Was sind die kleinen Pfeile, denen ihr jeden Tag folgt?


NASTASIA: Weiterhin lernen und Dinge tun, die mich interessieren und für mich Sinn ergeben. Auch wenn das bedeutet, bei manchen Dingen, wie z.B. einem höheren Gehalt, Kompromisse eingehen zu müssen.


OKSANA: Ich bleibe offen für die Idee, dass alles in meinem Leben eine andere Wendung nehmen kann, als geplant. Ich versuche, das Leben so zu genießen, wie es kommt. Das Leben ist zu kurz, um es zu bekämpfen. Zudem versuche ich eine positive Auswirkung zu hinterlassen.



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